ökum. Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen
Von Frauen für alle - DIE BAHAMAS – von einer weitgehend unbekannten Seite gesehen
Den meisten von uns sind die Bahamas - mindestens aus der Tourismuswerbung - als luxuriöse Feriendestination mit Traumstränden bekannt. Für die Schönheiten der Natur danken denn auch die bahamaischen Frauen dem Schöpfer und beten, dass Einheimische und Feriengäste respektvoll mit der Umwelt umgehen. Dies kommt im Gottesdienst zum Weltgebetstag 2015, am Freitag, 6. März 2015, 20.00 Uhr in der Kirche St. Johann, der von christlichen Frauen aus den Bahamas in ökumenischer Zusammenarbeit zusammengestellt wurde, zum Ausdruck.
Die Weltgebetstagsfeier 2015 steht unter dem Titel: „Begreift ihr, was ich an euch getan habe?“ Dies ist die Frage, die Jesus seinen Jüngern stellt, nachdem er ihnen, zu ihrem grossen Erstaunen und Befremden, die Füsse gewaschen hat (Joh 13,1-17). Die Antwort der Bahamaerinnen, die sich wie ein roter Faden durch die Liturgie zieht, lautet darauf: „Radikale Liebe“. Diese ermöglicht die Umkehr von Hierarchien und lenkt unseren Blick auf Menschen, die am untersten Rand der Gesellschaft leben: notleidende Familien, Obdachlose, schwerkranke Menschen, misshandelte Frauen, Fremde, straffällige Personen und andere Geringgeachtete. Dies ist ganz im Sinne des Weltgebetstags-Mottos:
“Informiert beten – betend handeln“
Der Ursprung des Weltgebetstages geht auf verschiedene Initiativen von amerikanischen Frauen gegen Ende des 19. Jh. zurück. Er wird heute jeweils am ersten Freitag im März in über 170 Ländern der ganzen Welt gefeiert. In der Schweiz wird er seit 1936 gefeiert.
Nachstehend finden Sie den Flyer zum Downloaden.