Davoser Jugendliche inszenieren Passionsspiel
Am Samstag, 28. März, zeigen die Jugendlichen unserer Gemeinde ein eindrucksvolles Engagement. Um 19.00 Uhr führen sie in der Marienkirche ein Passionsspiel nach Texten des Evangelisten Matthäus auf.
von admin
Früher war das Verhältnis zwischen Reformierten und Katholiken in der Schweiz oft angespannt. Heute ist gelebte Ökumene angesagt - und kann anderen Religionen zum Vorbild sein.
Seit 30 Jahren gibt es die AKiD, die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Davos. „Die AKiD steht für gelebte Ökumene“, sagt Dekan Kurt Susak. „Die Freundschaft zwischen Christen zeigt, dass Friede sowie Einheit in Vielfalt bei Religionsfragen möglich ist. Die Zeit der innerchristlichen Religionskriege ist vorbei. Das kann ein Vorbild sein für den Dialog mit anderen Religionen.“ Gerade im Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie im Nahen Osten sollten religiöse Akteure Einfluss nehmen, um die Friedensbotschaft des Evangeliums mit Leben zu füllen. „Frieden stiften ist unser Auftrag. Dafür setzt sich die Kirche auch beim aktuellen WEF ein“.
Ob in der reformierten Kirche Wiesen mit Helga Reinhard (kath) und Pfr. Richard Aebi (ref) oder in der katholischen Marienkirche mit Dekan Pfr. Kurt Susak (kath), Pfrn. Astrid Fiehland (ref), Pastor Marc Schmed (feg) und Kapitän David Künzli (Heilsarmee): ansprechende und harmonische Gottesdienste haben Katholiken, Reformierte und freikirchliche Gemeinschaften am Sonntag, 14. Januar, unter dem Dach der AKiD zusammengeführt, um miteinander für die Einheit der Christen zu beten. Gemeinsam wollen sich die zum Gottesdienst versammelten Gläubigen für das Zeugnis Jesu Christi in der Landschaft Davos engagieren. Denn Jesus Christus ist für alle Christen gleichermassen der eine Herr der Kirche, der Erlöser, der Sohn Gottes, der Weg, die Wahrheit und das Tor zum ewigen Leben.
Nach den gehaltvollen Predigten von Astrid Fiehland und Marc Schmed, der niveauvollen musikalischen Begleitung durch Orgel und Trompete (Ulrich Weissert und Marco Schneider) sowie der ausdrucksstarken Liturgie wurde deutlich: mit einem harmonischen Team engagierter Pfarrpersonen kann Ökumene wachsen. Weil dies nicht selbstverständlich ist, gilt es, dem vorbildlichen Miteinander Sorge zu tragen. So kann Ökumene in Davos gelingen und für andere Vorbild sein.
Am Samstag, 28. März, zeigen die Jugendlichen unserer Gemeinde ein eindrucksvolles Engagement. Um 19.00 Uhr führen sie in der Marienkirche ein Passionsspiel nach Texten des Evangelisten Matthäus auf.
Mit dem Palmsonntag beginnt in der christlichen Tradition die wichtigste Woche des Kirchenjahres – und in Davos wird dieser Tag seit Jahren besonders eindrücklich begangen.
Am Seppitag, 19.03.2026, löst der Churer Generalvikar Can. Peter Camenzind ein Versprechen ein, das er an der Firmung vom letzten Jahr gegeben hat.