Ferienzeit: Nur die Liebe zählt
Der Sommer macht seinem Namen in diesen Tagen alle Ehre. Ich hoffe, Sie können einige erholsame Ferientage geniessen, zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen.
von admin
Früher war das Verhältnis zwischen Reformierten und Katholiken in der Schweiz oft angespannt. Heute ist gelebte Ökumene angesagt - und kann anderen Religionen zum Vorbild sein.
Seit 30 Jahren gibt es die AKiD, die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Davos. „Die AKiD steht für gelebte Ökumene“, sagt Dekan Kurt Susak. „Die Freundschaft zwischen Christen zeigt, dass Friede sowie Einheit in Vielfalt bei Religionsfragen möglich ist. Die Zeit der innerchristlichen Religionskriege ist vorbei. Das kann ein Vorbild sein für den Dialog mit anderen Religionen.“ Gerade im Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie im Nahen Osten sollten religiöse Akteure Einfluss nehmen, um die Friedensbotschaft des Evangeliums mit Leben zu füllen. „Frieden stiften ist unser Auftrag. Dafür setzt sich die Kirche auch beim aktuellen WEF ein“.
Ob in der reformierten Kirche Wiesen mit Helga Reinhard (kath) und Pfr. Richard Aebi (ref) oder in der katholischen Marienkirche mit Dekan Pfr. Kurt Susak (kath), Pfrn. Astrid Fiehland (ref), Pastor Marc Schmed (feg) und Kapitän David Künzli (Heilsarmee): ansprechende und harmonische Gottesdienste haben Katholiken, Reformierte und freikirchliche Gemeinschaften am Sonntag, 14. Januar, unter dem Dach der AKiD zusammengeführt, um miteinander für die Einheit der Christen zu beten. Gemeinsam wollen sich die zum Gottesdienst versammelten Gläubigen für das Zeugnis Jesu Christi in der Landschaft Davos engagieren. Denn Jesus Christus ist für alle Christen gleichermassen der eine Herr der Kirche, der Erlöser, der Sohn Gottes, der Weg, die Wahrheit und das Tor zum ewigen Leben.
Nach den gehaltvollen Predigten von Astrid Fiehland und Marc Schmed, der niveauvollen musikalischen Begleitung durch Orgel und Trompete (Ulrich Weissert und Marco Schneider) sowie der ausdrucksstarken Liturgie wurde deutlich: mit einem harmonischen Team engagierter Pfarrpersonen kann Ökumene wachsen. Weil dies nicht selbstverständlich ist, gilt es, dem vorbildlichen Miteinander Sorge zu tragen. So kann Ökumene in Davos gelingen und für andere Vorbild sein.
Der Sommer macht seinem Namen in diesen Tagen alle Ehre. Ich hoffe, Sie können einige erholsame Ferientage geniessen, zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen.
Vom 5. August bis 17. September 2026 ist in Davos die Sammlung Elsbeth Kasser unter dem Titel «Menschlichkeit im Unfassbaren» zu sehen.
Bei bestem Wetter und mit beeindruckender Beteiligung der Davoser Bevölkerung, feierte die katholische Kirche am vergangenen Sonntag das Fronleichnamsfest und damit verbunden die Verabschiedung ihres geschätzten Vikars.