«Es wird ein lebendiges Haus werden»

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Am Sonntag erfolgte an der Oberen Strasse, gegenüber des Zentrums Guggerbach, die Grundsteinlegung für das neue Pfarreizentrum. In den letzten Wochen waren die alten Gebäude abgebrochen und die nötige Baugrube ausgehoben worden.
Nun soll das neue Zentrum möglichst rasch Form annehmen. «Alle Beteiligten leisten sehr gute Arbeit. Sonst wäre das in der kurzen Zeit nicht zu schaffen gewesen», lobte Dino Brazerol, Präsident des katholischen Kirchgemeindevorstandes am vergangenen Sonntag an der Baugrube für das
neue Pfarreizentrum an der Oberen Strasse stehend. Fast genau ein Jahr nach der Zustimmung des Souveräns der katholischen Kirchgemeinde zum Projekt erfolgte dort die Grundsteinlegung für das neue Zentrum. «Die Zusammenarbeit aller auf dem Bauplatz läuft ausgezeichnet. Wir haben ein tolles und freundschaftliches Verhältnis», freute sich der Präsident. «In diesem Sinne hoffe ich, dass auch der liebe Gott uns schützt, damit wir auf dem Bauplatz keine Unfälle zu beklagen müssen und wir freundliches Wetter haben, das einen raschen Baufortschritt ermöglicht, denn bei diesem Bau zählt jeder Tag.» Nur so lasse sich der Zeitplan einhalten, der von einem Abschluss der Arbeiten im Oktober nächsten Jahres ausgehe. «Ich freue mich schon jetzt auf das Leben im Haus, das ja nicht nur vom Pastoralteam und dem Büro der Kirchgemeinde ausgehen wird. Es werden vielmehr auch Bewohner des betreuten Wohnens einziehen. Es wird also ein lebendiges Haus sein», so Brazerol. Dekan Kurt Benedikt Susak erbat im Anschluss den Segen Gottes für das neue Zentrum. «Wenn Du das Haus nicht baust, bauen die Bauleute vergebens. Wir bitten Dich, segne, heilige und weihe diesen Grundstein, damit er heute und in kommenden Zeiten daran erinnere, auf welches Fundament wir gebaut haben», so Susak im gemeinsamen Gebet. Zu den Klängen von «Lobe den Herren» vergruben Susak, Brazerol und Bauleiter Beat Schraner anschliessend in der Baugrube unter dem Fundament des künftigen Pfarreizentrums symbolisch eine hermetisch verschlossene Kassette aus Kupfer, die verschiedene Zeitdokumente der Pfarrei enthält. Das neue Pfarreizentrum wird fünfstöckig sein. Im Parterre ist neben Büros auch ein rund 280 Quadratmeter grosser Saal mit knapp 100 Quadratmeter messendem Foyer für öffentliche Veranstaltungen geplant. Ausserdem wird der Neubau 40 Wohnungen umfassen, von denen 36 für betreutes Wohnen zur Verfügung stehen. Weiter entsteht ein direkter, barrierenfreier Weg zur
Marienkirche.

Bericht Andreas Frei, Davoser Zeitung

Fotos Beate Rückert

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