Aller guten Dinge sind drei
Mit Beginn des neuen Schuljahres 2026/27 hat es bei der katholischen Kirche Davos eine Personalrochade gegeben.
von Pfarrer Kurt Benedikt Susak
Der 11. November ist in der Kath. Kirche dem Gedenktag des Hl. Bischofs Martin von Tours gewidmet. Deswegen fand die Martinsfeier dieses Jahr nicht an einem Mittwoch, sondern am Martinstag selbst statt. Zahlreiche Legenden und ein daraus entstandenes vielfältiges Brauchtum haben sich um die Gestalt des mantelteilenden Bischofs entwickelt. Auch Davoser Schüler bereiteten sich in diesen Tagen auf die Begegnung mit dem Heiligen Martin vor. Unter der Leitung von Religionslehrerin Sandra Hartmann und Team, spielten sie römische Soldaten und Marktleute. Martin, noch römischer Soldat, begegnet auf seinem Pferd einem frierenden Bettler. Von der Not des Armen berührt, teilt er seinen grossen Mantel mit einem Schwert und übergibt die Hälfte dem frierenden Bettler. Im Traum erscheint Martin Jesus Christus in Gestalt des dankbaren Bettlers. Aufgrund dieser für ihn einschneidenden Begegnung, wird Martin Christ und später Bischof von Tours. Der Heilige Martin wird uns so zum Vorbild für gerechtes Teilen. Um 17.00 Uhr war Treffpunkt für Kinder, Schüler und Erwachsene zur St. Martinsfeier in der Marienkirche. Dann folgte der Laternenumzug via Obere Strasse zum Pfarreizentrum. Kinder und Erwachsene folgten dem Hl. Martin auf einem Pferd mit ihren selbstgebastelten Laternen und Lichtern. Die ökumenische Martinsfeier klang gegen 18 Uhr mit „St. Martinsbrot – Teilata“ und wärmendem Punsch im Pfarreizentrum aus.
Mit Beginn des neuen Schuljahres 2026/27 hat es bei der katholischen Kirche Davos eine Personalrochade gegeben.
Bei herrlichem Spätsommerwetter machten sich am Sonntag, 30. August, zahlreiche Gläubige auf den Weg von Davos nach Frauenkirch.
Um 9.30 Uhr beginnt der gemeinsame Weg beim Pfarreizentrum. Entlang des Landwassers führt die Prozession betend und singend nach Frauenkirch.