Laternen und Kinderaugen leuchten

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Es muss "feste Bräuche" geben. "Was heisst, fester Brauch?", sagte der kleine Prinz. "Auch etwas in Vergessenheit Geratenes", sagte der Fuchs. "Es ist das, was einen Tag vom anderen unterscheidet, eine Stunde von den anderen Stunden." So Antoine de Saint-Exupéry, in seinem weltbekannten kleinen Prinzen. Dass der 11.11. der Sankt Martinstag ist, und dass an diesem Tag auf der ganzen Welt mit Laternenumzügen eines der populärsten Heiligen der Kirche gedacht wird, ist "fester Brauch". Beinahe hätte "Corona" diesem Brauch einen Strich durch die Rechnung gemacht, wenn nicht die Verantwortlichen der Kath. Pfarrei Davos mit erfreulicher Flexibilität einen "coronakonformen" St. Martinstag kreiert hätten. Die Idee eines Martinsweges in Familien- u. Kleingruppen traf auf breite Begeisterung und ermöglichte zahlreichen Kindern und Familien lichterfüllte und frohe Augenblicke. Dass so viele gekommen sind und sich rücksichtsvoll Zeit nahmen zeigt: es muss "feste Bräuche" geben. Bräuche, die nicht nur Kinderaugen leuchten lassen, sondern gerade heutzutage ein Zeichen der Solidarität und des Miteinanders setzten. Dafür steht der Heilige Bischof der Nächstenliebe mit seiner berühmten Mantelteilung. Und dafür steht das Team der katholischen Kirche Davos.

Die neusten drei Nachrichten

Vatikan entsendet Kardinal zum World Economic Forum (WEF) 2026

 

Herzliche Einladung zu zwei Pontifikalmessen mit S. Em. Peter Kardinal Turkson (Vatikan), am Donnerstag, 22. Januar, um 18.30 Uhr in der Marienkirche.

 

Für die Teilnehmer des World Economic Forums (WEF) findet zudem eine Hl. Messe am Mittwoch, 21. Januar, um 07.00 Uhr in der Marienkirche statt. Daran schliesst sich eine Begegnung mit der vatikanischen Delegation bei einem Frühstück an. Herzlich willkommen!

An den Hochfesten zeigt sich unser Chor mit seinen Projektsängern jeweils in Höchstform.

Glücklich und voller Dankbarkeit blicken die Mitarbeitenden der Pfarrei auf die vergangene Weihnachtszeit zurück. Mit grosser Freude durften wir erleben, dass sich so viele Gläubige auf den Weg gemacht haben, um gemeinsam das Fest der Menschwerdung Gottes zu feiern.