Pilger der Hoffnung am Tag der Völker
Die Festmesse am Tag der Völker in der voll besetzten Marienkirche bot einen würdigen und bewegenden Auftakt zu einem Festtag von Davos für Davos. Unter dem Leitgedanken der Einheit in Vielfalt als gemeinsame «Pilger der Hoffnung», einem zentralen Motto der Weltkirche im Heiligen Jahr, wurde die ganze Breite katholischer Gemeinschaft und kultureller Vielfalt sichtbar. Landestypische Trachten aus Portugal, Kroatien, Italien und der Schweiz, gekonnte Jodleresänge des Jodlerchörli Parsenn, schwungvolle Musik aus Kroatien sowie ein ansprechender liturgischer Tanz der Davoser Mädchengruppe aus Indien/Sri Lanka, verliehen der Eucharistiefeier ein internationales Flair und Gepräge. Jugendliche und Ordensschwestern wirkten als Lektoren sowie bei den Fürbitten mit. Dekan Susak gelang es mit einer kurzen, prägnanten Predigt, alle Anwesenden mitzunehmen und zu verbinden – als Schwestern und Brüder im Glauben, die in der katholische Kirche eine gemeinsame Heimat haben, egal wo sie leben. Da Leib und Seele zusammen gehören, führte der Weg nach der Festmesse unmittelbar ins Pfarreizentrum, wo die kulinarische Weltreise weiterging.