Strahlendes Pfarreifest

von

Denn obwohl das vergangene Wochenende mit zahlreichen Veranstaltungen in Davos aufwartete, entschieden sich viele Familien und Pfarreiangehörige mehrheitlich für den Kirchgang. 

Kurz vor 10 Uhr zog der liturgische Dienst mit zahlreichen Ministranten, Erstkommunionskindern, Fahnenabordnungen und Schweizergardisten in die Marienkirche ein. Pfarrer Kurt B. Susak ging in seiner mitreissenden Predigt auf die Bedeutung einer begeisterten Kirche ein, deren Zeugnis in Wort und Tat in der Gesellschaft von heute mehr denn je gefragt sei. Das Johannesevangelium lege die Rede Jesu vom Brot des Lebens vor, als der Herr erklärt: „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt“ (Joh 6,51). Jesus hebe hervor, dass er nicht in diese Welt gekommen sei, um „etwas“ zu geben, sondern sich selbst – als Nahrung für alle, die an ihn glaubten. In jeder Feier der Eucharistie und bei jedem Kommunionempfang „wirkt die reale Gegenwart Jesu in uns, sie formt unser Innerstes, sie teilt uns innere Haltungen mit, die sich in ein Verhalten entsprechend dem Evangelium umsetzen“. Dazu gehörten vor allem der Mut zum christlichen Zeugnis, die „Phantasie der Nächstenliebe“, die Fähigkeit, Entmutigten Hoffnung zu schenken und Solidarität mit den Schwachen zu zeigen. So lasse das Sakrament der Eucharistie einen christlichen Lebensstil heranreifen. 

Fronleichnamsprozession

Aufgrund des schönen Wetters konnte die Fronleichnamsprozession zur Freude aller stattfinden. Im Zentrum der Prozession über die Promenade, die sich weit in die Länge zog, stand der im Sakrament gegenwärtige Christus. Am Stationenaltar beim Posthotel erinnerte Pfarrer Susak daran, dass die Zusage Jesu „ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ uns Christen in Anspruch nimmt. „Denn, je mehr wir Christen wirklich christlich handeln, leben und dadurch Gesellschaft beleben, desto christlicher, respektvoller, toleranter und lebenswerter wird unsere Gesellschaft“, so Susak. 

Solidarische Kirche

Nach dem Schlusssegen begann das Pfarreifest auf der Pfarrwiese mit Grilladen, Salatbuffet und Kaffee und Kuchen. Viele Kinder und Jugendliche hatten ihre Freude bei abwechslungsreichen Postenspielen, die von den Ministranten vorbereitet wurden. Dass glaubwürdige Kirche immer auch solidarische Kirche ist, zeigte sich am Jahresprojekt der Pfarrei. So konnte das Pfarreiteam an die Stiftung „Kinderhospiz Schweiz“ einen Scheck von 5‘673.-CHF übergeben. Somit strahlte auf alle Beteiligten, insbesondere auch für die schwerkranken Kinder der Stiftung Kinderhospitz, etwas vom Glanz christlicher Nächstenliebe und einer frohmachender Stimmung einer miteinander verbundenen Kirche hinüber.

Untenstehend finden Sie die Predigt zum Downloaden.

Die neusten drei Nachrichten

Vatikan entsendet Kardinal zum World Economic Forum (WEF) 2026

 

Herzliche Einladung zu zwei Pontifikalmessen mit S. Em. Peter Kardinal Turkson (Vatikan), am Donnerstag, 22. Januar, um 18.30 Uhr in der Marienkirche.

 

Für die Teilnehmer des World Economic Forums (WEF) findet zudem eine Hl. Messe am Mittwoch, 21. Januar, um 07.00 Uhr in der Marienkirche statt. Daran schliesst sich eine Begegnung mit der vatikanischen Delegation bei einem Frühstück an. Herzlich willkommen!

An den Hochfesten zeigt sich unser Chor mit seinen Projektsängern jeweils in Höchstform.

Glücklich und voller Dankbarkeit blicken die Mitarbeitenden der Pfarrei auf die vergangene Weihnachtszeit zurück. Mit grosser Freude durften wir erleben, dass sich so viele Gläubige auf den Weg gemacht haben, um gemeinsam das Fest der Menschwerdung Gottes zu feiern.